Argon2-Passwort-Hash-Format-Explorer

Verstehen Sie das PHC-String-Format von Argon2, die Bedeutung der Parameter (Zeitkosten, Speicherkosten, Parallelität) und wie sich Argon2 mit bcrypt, scrypt und PBKDF2 vergleicht. Lehrwerkzeug mit simulierter Hash-Ausgabe.

Aktualisiert am

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Argon2 Password Hash Format Explorer

Understand the Argon2 PHC string format, parameter meanings, and how Argon2 compares to bcrypt, scrypt, and PBKDF2. Educational tool with simulated hash output.

Why Argon2id is Recommended

Argon2id won the Password Hashing Competition (PHC) in 2015 and is the current OWASP recommendation. Unlike bcrypt (limited to 72 bytes, 1999-era design) and PBKDF2 (not memory-hard), Argon2id is memory-hard, time-adjustable, and parallelism-configurable — making it exponentially more expensive for attackers using GPUs or ASICs.

Hash Parameters

Hybrid variant combining data-independent (argon2i) and data-dependent (argon2d) memory access patterns. Resistant to both side-channel and GPU attacks. Recommended by OWASP and RFC 9106.

Iterations

Memory KiB

Threads

t (time cost): Number of iterations. Higher = slower for attacker AND user.

m (memory cost): Memory in KiB. 64 MB required per hash attempt. Stops GPU parallelism.

p (parallelism): Number of parallel lanes. Should match server CPU threads.

★ = OWASP recommended minimum for user authentication

Configure parameters and click Generate to see the Argon2 PHC string format.

Algorithm Comparison: Argon2 vs bcrypt vs scrypt vs PBKDF2

AlgorithmMemory-HardGPU-ResistantSide-Channel SafeYearUse Today?
Argon2id★ Best2015Yes
bcrypt1999Legacy
scrypt⚠️2009Legacy
PBKDF22000Legacy
MD5 (never)⚠️1992Never

Real Implementation Note

This tool demonstrates the PHC string format for educational purposes. The hashes shown are deterministic simulations — not cryptographically secure outputs.

For production use: server-side — use the argon2 npm package (Node.js) or language-native bindings. Client-side — use argon2-browser which wraps the reference C implementation via WebAssembly.

Häufig gestellte Fragen

Sind die Hashes kryptografisch sicher?

Nein. Die angezeigten Hashes sind deterministische Simulationen zu Bildungszwecken. Verwende für echtes Passwort-Hashing das npm-Paket argon2 serverseitig oder argon2-browser clientseitig (WebAssembly).

Warum wird Argon2id gegenüber bcrypt empfohlen?

Argon2id ist speicherintensiv, GPU-resistent und konfigurierbar, wodurch Brute-Force-Angriffe um Größenordnungen teurer werden. bcrypt ist auf 72-Byte-Passwörter beschränkt und verwendet ein Design aus dem Jahr 1999, dem die Speicherintensität fehlt.

Was ist das PHC-String-Format?

Das PHC-String-Format (Password Hashing Competition) kodiert alle Hash-Parameter in einem einzigen portablen String: $algorithmus$version$parameter$salt$hash.

Ist es kostenlos?

Ja, völlig kostenlos.

Sind meine Daten mit diesem Tool sicher?

Absolut. Der Argon2-Passwort-Hash-Format-Explorer verarbeitet alles clientseitig in deinem Browser. Es werden keine Daten auf einen Server hochgeladen oder dort gespeichert. Deine Inhalte bleiben jederzeit privat auf deinem Gerät.

Funktioniert der Argon2-Passwort-Hash-Format-Explorer auf Mobilgeräten?

Ja, der Argon2-Passwort-Hash-Format-Explorer ist vollständig responsiv und funktioniert auf Smartphones und Tablets. Du kannst ihn auf jedem Gerät mit einem modernen Webbrowser nutzen, ohne eine App herunterladen zu müssen.

Muss ich ein Konto erstellen, um dieses Tool zu nutzen?

Es ist kein Konto und keine Registrierung erforderlich. Öffne einfach den Argon2-Passwort-Hash-Format-Explorer in deinem Browser und beginne sofort mit der Nutzung. Es gibt keine Anmeldeschranken oder Nutzungsbeschränkungen.

Wie verwende ich den Argon2-Passwort-Hash-Format-Explorer?

Gib einfach deine Daten in das vorgesehene Feld ein, passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an und das Tool verarbeitet sie sofort. Anschließend kannst du das Ergebnis in die Zwischenablage kopieren oder herunterladen.

Welche Browser werden unterstützt?

Der Argon2-Passwort-Hash-Format-Explorer funktioniert in allen modernen Browsern, einschließlich Chrome, Firefox, Safari, Edge und Opera. Für das beste Erlebnis verwende die neueste Version deines bevorzugten Browsers.

Was ist der Unterschied zwischen Argon2id, Argon2i und Argon2d?

Die drei Argon2-Varianten unterscheiden sich nur darin, wie sie auf den Speicher zugreifen. Argon2d nutzt datenabhängigen Zugriff, was die stärkste Resistenz gegen GPU- und ASIC-Cracking bietet, dabei aber Timing-Informationen preisgibt und damit anfällig für Seitenkanalangriffe ist. Argon2i nutzt datenunabhängigen Zugriff, wehrt Seitenkanal-Timing-Angriffe ab, bietet aber schwächeren Schutz gegen dedizierte Cracking-Hardware. Argon2id ist eine Hybridvariante: Der erste Durchgang läuft im Argon2i-Modus, der Rest im Argon2d-Modus, sodass gegen beide Bedrohungen gleichzeitig ein sinnvoller Schutz besteht. Dieses Gleichgewicht ist der Grund, warum OWASP und RFC 9106 Argon2id als Standard für die Passwortspeicherung empfehlen, während Argon2d Fällen wie Kryptowährungen vorbehalten bleibt, in denen Seitenkanäle keine Rolle spielen. Wechsle im Explorer zwischen allen drei Varianten, um zu sehen, wie sich nur das Algorithmus-Label im PHC-String ändert.

Was bedeuten die Parameter t, m und p in einem Argon2-Hash?

In einem PHC-String taucht ein Segment wie m=65536,t=3,p=4 auf, und jeder Buchstabe steht für einen Einstellregler. Der Wert t sind die Zeitkosten, also die Anzahl der Durchgänge, die Argon2 über den Speicher macht; eine Erhöhung verlängert linear die Zeit, die jeder Rateversuch sowohl für Angreifer als auch für den Nutzer benötigt. Der Wert m ist die Speicherkosten in Kibibyte, sodass 65536 für 64 MB RAM pro Hash steht; genau das macht Argon2 speicherhart und lässt günstigen, parallelen Cracking-Rigs die Bandbreite ausgehen. Der Wert p ist die Parallelität, also die Anzahl unabhängiger Lanes, idealerweise passend zu den CPU-Threads deines Servers. Die von OWASP empfohlene Basiskonfiguration für interaktive Logins ist t=3, m=64MB, p=4, im Tool mit einem Stern markiert. Verändere im Explorer jedes Dropdown-Menü und beobachte, wie sich das Parameter-Segment des PHC-Strings live aktualisiert.

Wie wähle ich gute Argon2-Kostenparameter für meinen Server?

Beim Tuning von Argon2 geht es darum, so viele Ressourcen eines Angreifers wie möglich zu binden, ohne echte Logins auf ein Kriechtempo zu verlangsamen. Eine praktische Regel: Setze zuerst die Speicherkosten so hoch wie es deine Hardware erlaubt, da die Speicherhärte Argon2s wichtigste Verteidigungslinie ist; 64 MB gelten als empfohlene Untergrenze für interaktive Logins, auf einem gut ausgestatteten Server sind 128 oder 256 MB durchaus vernünftig. Setze die Parallelität ungefähr passend zu den verfügbaren CPU-Threads. Erhöhe anschließend die Zeitkosten, bis ein einzelner Hash auf deiner Produktionsmaschine etwa eine halbe Sekunde dauert — das hält Brute-Force-Angriffe teuer, während die Anwendung reaktionsschnell bleibt. Da jeder Parameter im PHC-String eingebettet ist, kannst du diese Werte später erhöhen und Passwörter beim nächsten Login neu hashen, ganz ohne Datenbankmigration. Nutze den Explorer, um verschiedene Parameterkombinationen und den exakten daraus resultierenden String vorab zu prüfen, bevor du dich für eine Konfiguration entscheidest.

Was bedeutet v=19 in einem Argon2-PHC-String?

Das Segment v=19 ist die Algorithmusversion von Argon2, kein Parameter, den man einstellt. Es steht für Argon2-Version 1.3, deren hexadezimale Kennung 0x13 dezimal 19 entspricht. Version 1.3 behob eine Schwachstelle des ursprünglichen 1.0-Designs und ist seither der Standard, weshalb praktisch jede moderne Bibliothek v=19 ausgibt. Dass die Version im Hash mitgespeichert wird, ist wichtig, weil eine Verifizierungsstelle so genau weiß, welche Algorithmus-Revision ein gespeichertes Passwort erzeugt hat, sodass ältere Hashes auch nach Bibliotheks-Updates noch korrekt geprüft werden können. Falls dir ein Hash ohne Versionsfeld begegnet, stammt er aus der Zeit vor dieser Konvention und wurde vermutlich mit Version 1.0 erzeugt. Der Explorer gibt in seiner Aufschlüsselung immer v=19 aus, damit sichtbar wird, wo die Version zwischen Algorithmusname und Kostenparametern steht.

Warum enthält Argon2 ein Salt, und wo wird es gespeichert?

Ein Salt ist ein einzigartiger Zufallswert, der vor dem Hashing in jedes Passwort eingemischt wird, und er erscheint als vorletztes base64-kodiertes Segment des PHC-Strings. Seine Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass zwei Nutzer mit demselben Passwort völlig unterschiedliche Hashes erhalten, was vorberechnete Rainbow Tables wirkungslos macht und verhindert, dass ein Angreifer viele Konten auf einmal knackt. Da das Salt nur einzigartig, nicht geheim sein muss, wird es offen sichtbar direkt im Hash-String gespeichert statt in einer separaten Spalte. Beim Login liest die Verifizierungsstelle das Salt aus dem gespeicherten String aus, führt Argon2 damit und den eingebetteten Kostenparametern erneut aus und vergleicht das Ergebnis. Dieses in sich geschlossene Design bedeutet, dass ein einziges Datenbankfeld alles enthält, was zur Überprüfung eines Logins nötig ist. Erzeuge im Explorer einen String, um das Salt als eigenen, farblich hervorgehobenen Bestandteil zu sehen.

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Über den Argon2 Passwort-Hash-Format-Explorer

Der Argon2 Passwort-Hash-Format-Explorer ist ein kostenloses, browserbasiertes Lerntool, das genau zeigt, wie ein Argon2-Passwort-Hash aufgebaut ist und wofür jeder einzelne Parameter steht. Gib ein Beispielpasswort ein, wähle eine Variante und Kosten-Einstellungen, und der Explorer setzt daraus den entsprechenden PHC-String (Password Hashing Competition) zusammen und zerlegt ihn in seine einzelnen, beschrifteten Bestandteile. Entwickelt wurde das Tool für Entwickler, Security-Studierende und alle, die bei der Konfiguration einer Authentifizierung Argon2 erst verstehen wollen, bevor sie es in ein echtes System einbauen.

Ein Punkt sollte gleich zu Beginn klargestellt werden: Die angezeigten Hash-Bytes sind deterministische, lokal erzeugte Simulationen und kein kryptografisch sicherer Output. Es geht dem Explorer um das Format und die Parameter, nicht um produktionsreifes Hashing. Alles läuft clientseitig in deinem Browser ab — das eingegebene Passwort wird nie an einen Server gesendet, und eine Registrierung ist nicht nötig.

Was das PHC-String-Format kodiert

Argon2 gibt einen einzigen selbstbeschreibenden String im PHC-Format aus, sodass eine Datenbank nur eine einzige Spalte benötigt, um alles zu speichern, was für die Überprüfung eines Logins nötig ist. Der Aufbau sieht so aus:

$argon2id$v=19$m=65536,t=3,p=4$<salt>$<hash>

Der Explorer stellt jedes Segment farblich hervor, damit erkennbar wird, was es enthält:

  • Algorithmus — die Variante, z. B. argon2id.
  • Versionv=19, was Argon2-Version 1.3 entspricht (0x13 = 19).
  • Parameter — Speicher (m, in KiB), Zeit (t) und Parallelität (p).
  • Salt — ein einzigartiger Zufallswert, base64-kodiert, der Rainbow-Table-Angriffe wirkungslos macht.
  • Hash — der abgeleitete Schlüssel, ebenfalls base64-kodiert.

Da alle Parameter direkt im String mitreisen, kann eine Verifizierungsstelle den Hash neu ableiten und ältere Passwörter beim Anheben der Kosten-Einstellungen erneut hashen — ganz ohne Schema-Migration.

Variante wählen und Kostenparameter feinjustieren

Argon2 gibt es in drei Varianten, und der Explorer erklärt den jeweiligen Trade-off:

  • Argon2id — eine Hybridvariante aus den beiden anderen, resistent sowohl gegen GPU- als auch gegen Seitenkanalangriffe. Sie ist hier die Standardeinstellung und die von OWASP und RFC 9106 empfohlene Variante.
  • Argon2i — datenunabhängiger Speicherzugriff, am widerstandsfähigsten gegen Seitenkanal-Timing-Angriffe.
  • Argon2d — datenabhängiger Zugriff für maximale GPU-Resistenz, für die Passwortspeicherung aber generell nicht empfohlen.

Die drei Kostenregler sind der Punkt, an dem die Stärke von Argon2 konfiguriert wird. Der Explorer markiert die von OWASP empfohlenen Startwerte für interaktive Logins (die ★-Werte):

  • Zeitkosten (t) — die Anzahl der Iterationen. Standard: 3. Höhere Werte kosten den Angreifer pro Rateversuch mehr, verlangsamen aber auch legitime Logins.
  • Speicherkosten (m) — der pro Hash verbrauchte RAM, standardmäßig 64 MB (65536 KiB). Das macht Argon2 speicherhart: Günstige, parallele GPU- und ASIC-Cracking-Rigs gehen lange vor dem Rechenlimit die Speicherbandbreite aus.
  • Parallelität (p) — die Anzahl der Lanes, standardmäßig 4, idealerweise passend zu den CPU-Threads deines Servers.

Eine praktische Faustregel: Wähle so viel Speicher, wie du dir leisten kannst, und erhöhe dann die Zeitkosten, bis ein einzelner Hash auf deiner Produktionshardware etwa eine halbe Sekunde dauert.

Warum Argon2 wichtig ist und wie es im Vergleich abschneidet

Argon2id gewann 2015 die Password Hashing Competition und ist heute der moderne Standard für neue Anwendungen. Der Vergleich im Explorer zeigt, warum es älteren Optionen überlegen ist: bcrypt (1999) ist nicht speicherhart und kürzt Passwörter stillschweigend auf 72 Byte; PBKDF2 (2000) ist auf GPUs schnell und lässt sich von Angreifern leicht parallelisieren; scrypt (2009) ist speicherhart, verfügt aber nicht über die Seitenkanal-Härtung von Argon2id. Schnelle Hashfunktionen wie MD5 sollten für Passwörter grundsätzlich nie verwendet werden.

Nutze diesen Explorer, um das Format zu lernen, es einem Team zu demonstrieren oder eine Konfiguration vor dem Deployment zu überprüfen. Wenn es dann um die echte Umsetzung geht, greife serverseitig zum npm-Paket argon2, zu sprachnativen Bindings oder im Browser zu argon2-browser (einem WebAssembly-Wrapper um die C-Referenzimplementierung) — diese erzeugen echte, verifizierbare Hashes.